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Versteckte Sammlungen sichtbar machen

Welche Möglichkeiten verbergen sich in Schaudepots?

  • Anna Marie Angleitner

Abstract (DE)

Schaudepots präsentieren die Sammlungsbestände von Museen außerhalb einer kuratierten Ausstellung. Abseits des üblichen Museumsbetriebes können Ordnungen hinterfragt werden, Sammlungsarbeit sichtbar gemacht werden, und die Herkunft der Sammlung selbst thematisiert werden. Ob diese Perspektiven im aktiven Betrieb genutzt werden, wie Besuchende mit dem Depot interagieren können, welche Informationen sie bekommen und welche Aufgaben gegenwärtige Schaudepots haben, sind maßgebende Fragen für diese Arbeit. Diese werden mit einer genauen Analyse dreier österreichischen Schaudepots versucht, zu beantworten: das Jüdische Museum Wien, das Museum für Geschichte Graz und das Nordico Stadtmuseum Linz. Fest steht, dass die Präsentation der Sammlungsvielfalt die größte Aufgabe von Schaudepots ist. Sie sind Orte, an denen genauso inszeniert und geordnet wird, wie in Ausstellungen. Sammlungsarbeit sowie kritische Auseinandersetzungen mit der eigenen Institution und der Hierarchie im Depot werden wenig bis gar nicht thematisiert. Eindeutig ist bei allen drei Schaudepots, dass weniger Perspektiven genutzt werden als vorstellbar. Dazu gehört auch die Vermittlungsarbeit, die in öffentlich zugänglichen Depots eine wichtige Rolle einnimmt.

Abstract (EN)

Visible depots present the collections of museums outside the context of a curated exhibition. Beyond the usual museum operations, established systems can be questioned, collection work can be made visible, and the provenance of the collection itself can be explored. Whether these perspectives are utilized on day-to-day operations, how visitors can interact with the storage facility, what information they receive, and what roles current public storage facilities serve are key questions for this study. To help answer these questions, a detailed analysis of three Austrian public storage facilities is being carried out: the Jewish Museum Vienna, the Museum of History Graz, and the Nordico City Museum Linz. It is clear that presenting the diversity of the collection is the primary task of public storage facilities. They are places where curation and arrangements take place just as they do in exhibitions. Collection work, as well as critical engagement with the institution itself and the hierarchy within the storage facility, are rarely, if ever, addressed. What is clear in all three visible depots is that fewer perspectives are utilized than might be imagined. This also includes mediation practices, which play an important role in depots which are accessible to the public.

Betreuer*in
Schlagwörter

Erlebte Geschichte

Überlegungen zur Geschichtsdarstellung und -vermittlung am Beispiel der Ausstellung "Friedliche Revolution 1989/90" auf dem Berliner Alexanderplatz

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Subtexte

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Zukunft ausstellen

Bedingungen, Barrieren und Chancen gesellschaftlicher Enwicklung als Ausstellungsgegenstand unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Museums

  • Roman Tronner
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Ein Hybrid aus Galerie und Kunstverein als Versuch aktuellen Problemstellungen des zeitgenössischen Kunstbetriebs zu begegnen

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Der Einsatz von interaktiven Neuen Medien im Museum - Chance für die Vermittlung oder Infotainment?

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  • Charly Morr
Der Einsatz von interaktiven Neuen Medien im Museum - Chance für die Vermittlung oder Infotainment?

Contact Zones verhandeln

Vergleich von Repräsentations- und Vermittlungsstrategien in der Theorie und Praxis an Orten der postethnografischen Präsentation von außereuropäischer Kultur und Kunst

  • Stephanie Endter
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Gutes Gedächtnis?

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  • Christa Bauer
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What's next?

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  • Mia Papaefthimiou
What's next?

Against the Grain

Curatorial Activation of Community and Activist Archives through Feminist, Queer and Decolonial Perspectives

  • Ana Laura Santos Ribeiro
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Modell-Welten

Eine Analyse der Geschichten, Theorien und Vorstellungen von Dioramen und Modellen im Museum

  • Nora Pierer
Modell-Welten