155 Ergebnisse (von 155)

Ordnen, Filtern, Suchen

Ordnen

Sortierung

zufällig

Filtern

Themenbereich

alle Themenbereiche

Schlagwort

alle Schlagwörter

Suche

 
155 Ergebnisse (von 155)

Ordnen, Filtern, Suchen

Ordnen

Sortierung

zufällig

Filtern

Themenbereich

alle Themenbereiche

Schlagwort

alle Schlagwörter

Suche

 

Welche Strategien nutzen Kunstvermittler:innen, um kritische Vermittlung in Theorie und Praxis zu realisieren?

Eine Analyse kritischer Kunstvermittlung von 1990 bis in die Gegenwart in Wien

  • Victoria Bersch

Abstract (DE)

Kritische Kunstvermittlungsprogramme schaffen innerhalb von Institutionen Räume, in denen Kunstwerke als Ausgangspunkt für einen dialogischen Austausch mit dem Publikum dienen. Ziel ist es, alternative Perspektiven zu verhandeln, bestehende Wissenskanons kritisch zu hinterfragen und neue Denkanstöße zu ermöglichen. Die Strategien solcher Programme werden von Kunstvermittler:innen entwickelt und zielen auf partizipative, inklusive und reflektierte Auseinandersetzung ab. Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie diese Strategien konzipiert und in der Praxis umgesetzt werden. Anhand einer qualitativen Analyse von Fachliteratur, drei leitfadengestützten Interviews mit Wiener Kunstvermittler:innen sowie ausgewählten Vermittlungsprogrammen wird die Praxis kritischer Kunstvermittlung von den 1990er-Jahren bis in die Gegenwart in den Blick genommen. Im Fokus stehen fünf zentrale Strategien: 1. Performative Gesprächsformate, 2. Perspektivenwechsel zur Kontextualisierung, und Dekonstruktion hegemonialer Bedeutungen, 3. partizipative Formate zur aktiven Einbindung marginalisierter Gruppen, 4. queerfeministische Perspektiven sowie 5. reflexive Nachbereitung zur nachhaltigen Wissensverankerung. Die Auseinandersetzung verdeutlicht, dass kritische Kunstvermittlung eine politische, dialogische und kontextgebundene Praxis ist, die gesellschaftliche Machtverhältnisse hinterfragt, kollektive Lernräume eröffnet und neue Perspektiven auf Kunst und Institution ermöglicht.

Abstract (EN)

Critical art mediation programs create spaces within institutions where artworks serve as a starting point for dialogical exchange with audiences. Their aim is to negotiate alternative perspectives, critically examine existing knowledge canons, and generate new ways of thinking. The strategies employed in such programs are developed by art mediators and focus on participatory, inclusive, and reflective engagement. This master’s thesis investigates how these strategies are designed and implemented in practice. Using a qualitative analysis of scholarly literature, three semi-structured interviews with art mediators in Vienna, and selected mediation programs, the study explores the practice of critical art mediation from the 1990s to the present. Five key strategies are central to this research: 1. performative formats of dialogue, 2. perspective-taking to contextualize and deconstruct hegemonial meanings, 3. participatory formats for the active inclusion of marginalized groups, 4. queerfeminist perspectives, and 5. reflective follow-up to ensure sustainable knowledge retention. The findings demonstrate that critical art mediation is a political, dialogical, and context-specific practice that challenges societal power relations, creates collective learning spaces, and enables new perspectives on art and institutions.

Betreuer*in
Schlagwörter

VerSa

Ein Hybrid aus Galerie und Kunstverein als Versuch aktuellen Problemstellungen des zeitgenössischen Kunstbetriebs zu begegnen

  • Olympia Tzortzi
VerSa

Contact Zones verhandeln

Vergleich von Repräsentations- und Vermittlungsstrategien in der Theorie und Praxis an Orten der postethnografischen Präsentation von außereuropäischer Kultur und Kunst

  • Stephanie Endter
Contact Zones verhandeln

Gutes Gedächtnis?

Erinnerungskultur, Ausstellungen und Vermittlungsarbeit der KZ-Gedenkstätte Mauthausen im Kontext internationaler und gegenwärtiger Debatten und Theorien

  • Christa Bauer
Gutes Gedächtnis?

Erlebte Geschichte

Überlegungen zur Geschichtsdarstellung und -vermittlung am Beispiel der Ausstellung "Friedliche Revolution 1989/90" auf dem Berliner Alexanderplatz

  • Lisa Scharpegge
Erlebte Geschichte

Der Einsatz von interaktiven Neuen Medien im Museum - Chance für die Vermittlung oder Infotainment?

Eine Analyse des Medieneinsatzes in der „Roboter. Maschine und Mensch?"-Ausstellung des Technischen Museums Wien (2013), in den neuaufgestellten Anthropologie-Sälen des Naturhistorischen Museums Wien (2013) und in der Ausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute" des Jüdischen Museums Wien (2013).

  • Charly Morr
Der Einsatz von interaktiven Neuen Medien im Museum - Chance für die Vermittlung oder Infotainment?

Modell-Welten

Eine Analyse der Geschichten, Theorien und Vorstellungen von Dioramen und Modellen im Museum

  • Nora Pierer
Modell-Welten

Subtexte

Der Text als Medium der Vermittlung in Kunstausstellungen: Funktionen, Haltungen, Perspektiven

  • Eva Meran
Subtexte

Zukunft ausstellen

Bedingungen, Barrieren und Chancen gesellschaftlicher Enwicklung als Ausstellungsgegenstand unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Museums

  • Roman Tronner
Zukunft ausstellen

What's next?

MY ARTS: Non-Profit Organisation for Cultural Support: the on-going process of building up a sustainable art organisation

  • Mia Papaefthimiou
What's next?