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Vom Inventar zur virtuellen Öffentlichkeit

digitale Datenbanken in Wiener Museen

  • Imola Dora Riehle-Traub

Abstract (DE)

„Ein Museum ist eine gemeinnützige, auf Dauer angelegte, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung […]“. Dieser Definition des Internationalen Museumsrats ICOM zufolge ist es zentrale Aufgabe der Museen, dass sie ihre Sammlungen nach bestimmten, zeitgemäßen Standards aufbewahren und dokumentieren sowie die Sammlungsobjekte und zugehörige Daten für einen möglichst breiten Benutzerkreis zugänglich machen. Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie digitale Datenbanken in der musealen Praxis eingesetzt werden (können), um diesen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen. Anhand von drei Fallstudien zu Wiener Museen (MUSA Museum Startgalerie Artothek, Technisches Museum Wien, Wien Museum) wird untersucht, wie kulturelle Institutionen digitale Datenbanken für die Dokumentation und Archivierung von Sammlungsbeständen sowie deren Vermittlung (durch Online-Sammlungen, virtuelle Ausstellungen u.ä.) nutzbar machen. Anschließend werden internationale Beispiele herangezogen, um weitere Potentiale digitaler Technologie in Museen darzulegen. Dabei zeigt sich, dass mit den Möglichkeiten und Herausforderungen, welche die digitale Revolution geschaffen hat, sich nicht nur die praktische museale Arbeit, sondern auch das Museumsverständnis verändert.

Jahrgang
/ecm 2014-16
Betreuer*in
Datum
2016
Themenbereich
Schlagwörter

Contact Zones verhandeln

Vergleich von Repräsentations- und Vermittlungsstrategien in der Theorie und Praxis an Orten der postethnografischen Präsentation von außereuropäischer Kultur und Kunst

  • Stephanie Endter
Contact Zones verhandeln

Der Einsatz von interaktiven Neuen Medien im Museum - Chance für die Vermittlung oder Infotainment?

Eine Analyse des Medieneinsatzes in der „Roboter. Maschine und Mensch?"-Ausstellung des Technischen Museums Wien (2013), in den neuaufgestellten Anthropologie-Sälen des Naturhistorischen Museums Wien (2013) und in der Ausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute" des Jüdischen Museums Wien (2013).

  • Charly Morr
Der Einsatz von interaktiven Neuen Medien im Museum - Chance für die Vermittlung oder Infotainment?

Modell-Welten

Eine Analyse der Geschichten, Theorien und Vorstellungen von Dioramen und Modellen im Museum

  • Nora Pierer
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Subtexte

Der Text als Medium der Vermittlung in Kunstausstellungen: Funktionen, Haltungen, Perspektiven

  • Eva Meran
Subtexte

Erlebte Geschichte

Überlegungen zur Geschichtsdarstellung und -vermittlung am Beispiel der Ausstellung "Friedliche Revolution 1989/90" auf dem Berliner Alexanderplatz

  • Lisa Scharpegge
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Gutes Gedächtnis?

Erinnerungskultur, Ausstellungen und Vermittlungsarbeit der KZ-Gedenkstätte Mauthausen im Kontext internationaler und gegenwärtiger Debatten und Theorien

  • Christa Bauer
Gutes Gedächtnis?

What's next?

MY ARTS: Non-Profit Organisation for Cultural Support: the on-going process of building up a sustainable art organisation

  • Mia Papaefthimiou
What's next?

Zukunft ausstellen

Bedingungen, Barrieren und Chancen gesellschaftlicher Enwicklung als Ausstellungsgegenstand unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Museums

  • Roman Tronner
Zukunft ausstellen

VerSa

Ein Hybrid aus Galerie und Kunstverein als Versuch aktuellen Problemstellungen des zeitgenössischen Kunstbetriebs zu begegnen

  • Olympia Tzortzi
VerSa